Modell der Begabtenförderung

Es gilt heute die Erkenntnis als gesichert, dass sich individuelle Begabungen nur dann optimal entwickeln können, wenn hohe intellektuelle Fähigkeiten durch die nichtkognitiven Persönlichkeitsmerkmale Leistungsmotivation und Kreativität ergänzt werden und es eine unterstützende Umwelt aus den Komponenten Familie, Freunde und Schule gibt. Bei einem guten Zusammenspiel der drei Persönlichkeitsmerkmale mit den drei Sozialbereichen kann sich Begabung und insbesondere Hochbegabung optimal entwickeln.

 

Mönks dynamische Auffassungen im Mehr-Faktoren-Modell 1998

 

Noch wesentlich stärker differenziert das Münchner Modell nach Heller die verbindenden Faktoren innerhalb und außerhalb des Individuums und beschreibt die erfolgreiche Interaktion dieser mit den immanenten Begabungen nach Gardner. Die anschauliche Gliederung dieses Modells und eine gute Bezugsfähigkeit zu Schule und Unterricht veranlassten das Kollegium zu der Entscheidung, sich an dieser Systematik pädagogisch wie didaktisch zu orientieren.

 

 

Münchner Modell nach Professor Heller 1998

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